Rechtigo ist eine Plattform aus Berlin, auf der Sie Ihren Rechtsfall in eigenen Worten schildern und in wenigen Minuten den Anwalt finden, der nach Bewertungen und Profil am besten zu Ihrem Fall passt – und ihn tatsächlich übernehmen kann. Jeder Anwalt antwortet spätestens innerhalb von 24 Stunden. Danach läuft Ihr Fall in einer digitalen Akte, in der Sie jeden Schritt live verfolgen, mitwirken und nichts mehr verlieren. Für Mandanten kostenlos, für Anwälte ein festes Abo ohne Provision. Registrierung ab Oktober 2026, Start in Berlin.
Worum es geht
Rechtigo ist eine Plattform, auf der Menschen mit einem Rechtsproblem den Anwalt finden, der wirklich zu ihrem Fall passt – und ihn dann nicht mehr aus den Augen verlieren. Sie schildern, was passiert ist, in Ihren eigenen Worten. Eine KI ordnet das Anliegen ein, warnt vor typischen Fristen und fasst alles zu einem Fallbrief zusammen. Dann sehen Sie die Anwältinnen und Anwälte, die für genau diesen Fall infrage kommen – ausgewählt nach dem, was andere Mandanten über sie sagen, nach dem, was in ihrem Profil steht, und danach, ob sie gerade neue Mandate annehmen können. Das dauert Minuten, nicht Tage. Und spätestens nach 24 Stunden wissen Sie, ob der Anwalt Ihren Fall übernimmt.
Was danach kommt, ist der eigentliche Unterschied. Ihr Fall lebt in einer digitalen Akte, die Ihnen gehört: Vollmacht, Unterlagen, Nachrichten, Fristen, jede erledigte Etappe. Sie sehen den Sachstand, ohne anzurufen. Sie laden hoch, was Ihr Anwalt braucht, sobald er es braucht. Sie wissen, was als Nächstes passiert und was es kosten wird. Und Ihre gesamte Rechtshistorie – jeder Fall, jedes Dokument, jede Entscheidung – bleibt für Sie abrufbar, so lange Sie wollen. Nichts liegt mehr in einem Ordner, den man beim Umzug verliert, oder in einem Postfach, das man nicht mehr findet.
Rechtigo ist für alle gedacht, die mit Rechtsfällen zu tun haben: für Privatpersonen, ob zum ersten oder zum zehnten Mal; für Anwältinnen und Anwälte, die vorbereitete Mandate und einen ruhigen Posteingang wollen statt ungeordneter Anrufe; und für Unternehmen, bei denen Rechtsfälle zum Alltag gehören und die alle Fälle ihres Hauses an einem Ort führen wollen. Beraten wird ausschließlich durch zugelassene, geprüfte Anwälte – die Technik bereitet vor und hält Ordnung, sie ersetzt niemanden.
Gebaut wird Rechtigo in Berlin, und in Berlin geht es auch los. Die Registrierung öffnet im Oktober 2026; bis dahin sammeln wir über Newsletter und Warteliste die Menschen und Anwälte, die von Anfang an dabei sein wollen. Weitere Städte folgen, sobald dort genug verifizierte Anwälte an Bord sind. Video-Beratung ist von Anfang an ortsunabhängig möglich.
Die Probleme, die wir lösen
Auf der Mandantenseite beginnt jeder Rechtsfall mit einer Suche im Nebel. Welcher Anwalt ist der richtige? Hat er überhaupt Zeit? Was kostet das? Läuft eine Frist? Verzeichnisse zeigen Profile, aber keine Verfügbarkeit. Kontaktformulare verschwinden in Postfächern, Rückrufe kommen Tage später oder nie. Rankings sind oft gekauft. Und wenn der Anwalt gefunden ist, geht es weiter: Vollmacht ausdrucken, unterschreiben, einscannen. Unterlagen per E-Mail hinterherschicken. Anrufen, um zu erfahren, ob sich etwas getan hat. Der eigene Fall fühlt sich an wie etwas, das mit einem passiert – nicht wie etwas, an dem man mitwirkt. Und ist der Fall vorbei, verteilt sich seine Geschichte auf Ordner, Mailpostfächer und Erinnerung.
Auf der Anwaltsseite sieht der Alltag nicht besser aus. Anrufe, bei denen erst nach zwanzig Minuten klar ist, worum es geht – und ob man den Fall überhaupt übernehmen kann. Anfragen ohne Unterlagen, ohne Fristen, ohne Gegner für die Kollisionsprüfung. Vollmachten, die per Post kommen oder gar nicht. Mandanten, die anrufen, um nach dem Stand zu fragen, weil sie ihn nirgends sehen können. Bezahlte Leads, die nie zum Mandat werden. Portale, die Provisionen wollen oder Platzierungen verkaufen. Und eine Kanzleisoftware, die nichts von alledem weiß, was vor dem ersten Termin passiert ist.
Beide Seiten verlieren Zeit und Vertrauen an derselben Stelle: an der Schnittstelle zwischen Mandant und Anwalt. Genau dort setzt Rechtigo an – mit einer gemeinsamen Akte, in der beide dasselbe sehen, jeder Schritt ein Klick ist und niemand hinterhertelefonieren muss.
Wie Rechtigo funktioniert
In eigenen Worten, getippt oder eingesprochen, in jeder Sprache – oder als Foto des Briefs, den Sie bekommen haben. Ohne Konto, ohne Formular.
Rechtsgebiet, typische Frist, üblicher Kostenrahmen, nächste Schritte. Daraus entsteht der Fallbrief, den Ihr Anwalt vor dem Gespräch liest.
Sie sehen nur Anwälte, die den Fall auch annehmen können – mit offenem Match-Prozent und der Begründung, warum sie passen: Bewertungen echter Mandanten, Schwerpunkte aus dem Profil, gemessene Antwortzeit. Jedes Profil ist geprüft, inklusive Zulassung.
Termin sofort buchen, vor Ort oder per Video – oder den Fall übermitteln und einen Terminvorschlag bekommen. Jeder Anwalt auf Rechtigo verpflichtet sich, spätestens innerhalb von 24 Stunden zu antworten: Zusage oder Absage. Bleibt die Antwort aus, leiten wir Ihre Anfrage automatisch an den nächstbesten Anwalt weiter.
Vollmacht am Bildschirm unterschreiben, Unterlagen hochladen, Fragen zur Akte klären, jede Etappe im Fall-Tracker verfolgen – live, ohne Anruf. Ihr Anwalt arbeitet in derselben Akte. Und wenn der Fall abgeschlossen ist, bleibt er Teil Ihrer Rechtshistorie.
Unsere Mission
Wir wollen, dass niemand mehr einen Rechtsfall erlebt, ohne zu wissen, wo er steht. Dass der Weg zum richtigen Anwalt Minuten dauert und nicht Wochen. Dass Mandanten ihren Fall verstehen, verfolgen und mitgestalten können – und Anwälte ihre Zeit mit Rechtsarbeit verbringen statt mit Telefonketten und Papier. Und dass die Rechtsgeschichte eines Menschen oder eines Unternehmens vollständig, geordnet und jederzeit abrufbar ist, statt sich über Jahre in Ordnern und Postfächern zu verlieren.
Dafür bauen wir in Berlin eine Plattform, die beiden Seiten gehört: Daten ausschließlich in der EU verarbeitet, Berufsgeheimnis und Datenschutz von Anfang an mitgedacht, keine Provision für die Zuführung von Mandaten, keine kaufbare Platzierung. Rechtliche Fragen zur Plattform lassen wir vor dem Start unabhängig prüfen.
Was Rechtigo kostet
Für Mandanten: nichts
Fall schildern, Einordnung, Anwaltssuche, Buchung, Akte, Rechtshistorie – alles kostenlos, dauerhaft. Sie zahlen nur das Honorar Ihres Anwalts, direkt an den Anwalt.
Für Anwälte: festes Abo
Ein Monatsabo für die Nutzung, 0 € pro Fall, keine Provision, keine kaufbare Platzierung. Die ersten 50 Anwälte je Stadt starten sechs Monate kostenlos.
Für Unternehmen: nichts
Das Firmenkonto mit Team, Rollen, Aktenzeichen und Stammkanzleien ist kostenlos und ohne Abo.
Wie es weitergeht
Bis zur Öffnung der Registrierung im Oktober 2026 sammeln wir Anwälte für die Founding-Plätze und bereiten den Start in Berlin vor. In den nächsten Beiträgen zeigen wir im Detail, was die Plattform heute kann, was danach kommt – und wie Mandanten, Anwälte und Unternehmen sie Schritt für Schritt nutzen. Jeden Meilenstein veröffentlichen wir hier und im Newsletter.